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Problemlösung & Entscheidungsfindung

Wirkungsvoll. Systematisch. Nachhaltig.

Kurzbeschreibung

Dieses 2-tägige Seminar gibt Ihnen zahlreiche Impulse zum Thema Problemlösung und Entscheidungsfindung. In Theorie und Praxis werden die verschiedensten Techniken und Methoden für eine wirkungsvolle, systematische und nachhaltige Problemlösung vorgestellt.

Ziele des Seminars

Interaktiv und praxisnah erleben Sie die verschiedensten Techniken zur Problemlösung und Entscheidungsfindung und wenden diese auf eigene Beispiele an. Wie vermitteln Ihnen praktische Tipps für einen gelungen Transfer des Erlernten in den Alltag sowie in das eigene Arbeitsumfeld, für das Arbeiten im Team oder alleine.

Zielgruppe

Alle Mitarbeitenden, die praxisnahe Techniken und Methoden zur Problemlösung und Entscheidungsfindung in ihrem Aufgabenfeld und Verantwortungsbereich einsetzen möchten.

Methodik

Impulsvortrag, Einzel- und Gruppenarbeit, Praxisbeispiele, Erfahrungsaustausch.

Inhalte

Das Problem beschreiben und analysieren
6W - Tabelle, Kepner-Tregoe- Ansatz, Problem Definition Canvas, Fishbone- Diagramm & 5Why- Fragetechnik, Experiment & Statistik
Lösungsideen generieren
Mindmapping, Brainstorming & -writing, Kopfstandmethode, Morphologischer Kasten, SCAMPER
Bewertung und Auswahl von Lösungsideen
Platzzifferverfahren, Paarweiser Vergleich, Aufwand-Nutzen-Analyse, Pugh-Matrix, Verständnis-Prototyp & -Pilot
Vorgehensmodelle zur Problemlösung
PDCA & PDIA, 4 Felder-Methode, 8 Disziplinen, Shainin- Methode, Six Sigma DMAIC
Vorgehensmodelle zur Entscheidungsfindung
Vroom-Yetton Modell, FOR-DEC, Kepner-Tregoe Matrix, 7 Stufen- Strategie, Systemisches Konsensieren
Objektive Entscheidungsfindung: Was hindert uns daran?
Arten kognitiver Verzerrung, Selektive Wahrnehmung: Die Schlussfolgerungsleiter

Termine und Buchung

Online oder Offline
26.10.27.10.2021

Über das Seminar

Häufig nutzen wir zur Problemlösung uns bekannte Heuristiken und Denkmuster wie, Ausschlussverfahren, Stichproben oder Trial and Error. Da entsprechende Heuristiken häufig auf kognitiven Verzerrungen oder Scheinkorrelationen basieren, ist es nicht verwunderlich, dass das Anwenden entsprechender Heuristiken - insbesondere bei der Lösung komplizierter bzw. komplexer Sachverhalte - nicht mehr ausreicht, um auf Basis einer fundierten Entscheidung zu einer nachhaltigen Problemlösung zu gelangen.
Das heutige Marktumfeld erfordert es, die Entwicklung innovativer, technologisch anspruchsvoller und kundengerechter Produkte und Services termingerecht, in kurzer Zeitspanne und mit hoher Qualität durchzuführen. Eigenschaften wie Kreativität, Wissen, Geschwindigkeit und Flexibilität bestimmen deshalb in hohem Maße den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens. Um im Rahmen der Produktentwicklung, beim Serienanlauf eines Produkts oder dem Roll-out einer neuen Software zügig und angemessen auf das zu lösende Probleme reagieren zu können, ist methodisches Wissen und eine systematische Vorgehensweise bzgl. Problemlösung und Entscheidungsfindung nötig, insbesondere dann, wenn Zeit und Ressourcen knapp sind.
Je nach Umfang und Schwere des betrachteten Problems werden unterschiedliche Problemlösungsmethoden eingesetzt. Die einzelnen Methoden unterscheiden sich dabei in der Anzahl der Einzelschritte (z. B. Plan-Do-Check-Act (PDCA) mit vier bzw. Define-Measure-Analyse-Improve-Control (DMAIC) mit fünf Schritten), dem Umfang und der Komplexität der angewandten Methoden und Werkzeuge (von einer einfachen Strichliste bis hin zu Data Mining-Algorithmen) und dem Bedarf an Projektmanagement-Werkzeugen wie z.B. Stakeholder- & Risikomanagement.
Die generischen Schritte, die alle Problemlösungsmethoden zeigen, sind
  • das Definieren und Beschreiben des Problems mittels konsistenter Messdaten
  • die Ermittlung der Grundursache(n) des Problems
  • das Identifizieren, Priorisieren und Auswählen von Lösungsmöglichkeiten sowie
  • das sorgfältige Implementieren der Lösung einschließlich dem Nachweis der Nachhaltigkeit.
Da im Rahmen einer Problemlösung auch Entscheidungen zu treffen sind, die meist komplexe Sachverhalte beinhalten, ist es nötig, Problemlösung und Entscheidungsfindung sinnvoll zu kombinieren. Allerdings deckt kein einzelnes Entscheidungsmodell alle denkbaren Situationen oder Szenarien ab. Vielmehr ist bei der Auswahl des passenden Entscheidungsmodells eine Reihe von Faktoren zu berücksichtigen, nämlich
  • Zeitbeschränkungen
  • Verfügbarkeit von Ressourcen
  • Umstände (z. B. Notfallsituationen)
  • Anzahl und Wichtigkeit der beteiligten Stakeholder
  • Beteiligungsgrad von Team und Mitarbeitenden.
Das systematische Einbeziehen von Werkzeugen zur Entscheidungsfindung kann helfen, „gute“ Entscheidungen zu treffen, entweder individuell oder als Team.